Neujahrsempfang 2009
Der FDP-Ortsverband Mühltal veranstaltete zusammen mit
dem FDP-Ortsverband Ober-Ramstadt am Sonntag, den 18.01.2009 um 1100 Uhr
auch in diesem Jahr wieder den traditionellen Neujahrsempfang,
im Blauen Salon des Hofgutes Dippelshof, Am Dippelshof 1, D-64367 Mühltal-Traisa.
Alle interessierten Bürger waren herzlich eingeladen. Obwohl an diesem Tag auch die Hessischen Landtagswahlen durchgeführt wurden, folgten etwa 100 Bürger unserer Einladung, darunter auch Vertreter aus der Lokal- und Kreispolitik.
Zu Beginn konnte der Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Ober-Ramstadt, Horst Schultze, zahlreiche Ehrengäste begrüßen:
Etwas später erschienen noch: Ruth Wagner, ehemalige stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Hessen, Klaus Peter Schellhaas, 1. Kreisbeigeordneter des Landkreises Darmstadt-Dieburg und Dr. Dirk Molter, Stadtrat in Darmstadt.
Leif Frederik Blum (FDP), unser Direktkandidat für den Hessischen Landtag, referierte anschließend noch kurz über die Ziele der FDP bei der – am selben Tag stattfindenden – Hessischen Landtagswahl 2009.
Unser Gastreferent war diesmal der Vorsitzende des Vorstands des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner. Er war zuvor der Präsident der Technischen Universität Darmstadt (TUD). Wörner wurde mit einer Reihe von Preisen und Auszeichnungen, wie z. B. dem Preis der Vereinigung von Freunden der Technischen Hochschule Darmstadt für „hervorragende wissenschaftliche Leistungen“, geehrt und in verschiedene Gremien berufen, so auch im Juni 2007 zum stellvertretenden Vorsitzenden des Rates der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und als Vorsitzender des Regionalen Dialogforums für einen Anti-Lärm-Pakt beim Ausbau des Flughafens Frankfurt gewählt.
Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner referierte ca. 30 Minuten lang anhand von Dias informativ und unterhaltsam über die heutige Bedeutung der Luft- und Raumfahrt. Dabei bezeichnete er das DLR als „die deutsche NASA“. In seinen Ausführungen machte er viele neue und interessante Aspekte deutlich, die uns bisher gar nicht bewußt waren.
Der größte Teil des Weltalls sei zwar noch völlig unbekannt, dennoch sind die Errungenschaften der Raumfahrt aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Die Navigationssysteme im Auto sind inzwischen weit verbreitet und dafür ein gutes Beispiel. Die Aufnahmen des – von der europäischen Organisation „Eumetsat“ in Darmstadt betriebenen – Wettersatelliten „Meteosat NG“ kennt heute auch fast jeder. Das Leistungsspektrum des DLR ist indessen viel größer. Es umfaßt die Bereiche: Luftfahrt, Raumfahrt, Verkehr und Energie. Wörner erwähnte in diesem Zusammenhang auch die deutschen Unternehmen, die an der Internationalen Raumstation „ISS“ beteiligt sind.
Wörner erklärte in leicht verständlicher Form, wie man z. B. Verkehrsinformationen von Satelliten bekommt oder wie satellitengestützte Vorwarnsysteme gegen Naturkatastrophen funktionieren. Dabei sind sogenannte Falschfarb-Aufnahmen, mit denen man die Wolkendecke der Erde durchdringen kann, eine wesentliche Technologie. In diesem Zusammenhang erläuterte Wörner das europäische Satelliten-Projekt „Rosetta“. Wörner erwähnte auch das europäische Satellitennavigationsprojekt „Galileo“, das trotz einiger Schwierigkeiten bereits jetzt – Jahre vor seinem Betrieb – ein voller Erfolg sei. Es sei viel genauer als das derzeitige amerikanische Global Position System „GPS“.
Am Ende seines Vortrages resümierte Wörner: Luftfahrt und Raumfahrt sind heute unverzichtbar, denn deren Errungenschaften helfen den Menschen auf der Erde, liefern neue Erkenntnisse, z. B. für die Medizin und den Umweltschutz und sind ein großer Innovationstreiber. Auch die sogenannte Grundlagenforschung, deren nützliche Anwendungen nicht sofort erkennbar seien, wurde von Wörner als wichtig bezeichnet.
Die Zuhörern spendeten Wörners Referat reichlich Beifall.
Anschließend bedankte sich der Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Mühltal, Bernd Schönrock, zunächst bei Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner für seine spontane Zusage, auf unserem FDP-Neujahrsempfang zu sprechen. Für seinen lebendigen Vortrag konnte Schönrock nur lobende Worte finden. Zusammenfassend stellte Schönrock fest: ein Sprichwort sagt: „Bilder sagen mehr als tausend Worte“. So war es auch bei diesem Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner über die heutige Bedeutung der Luft- und Raumfahrt sowie die Zusammenfassung der Aktivitäten im Weltall.
Bernd Schönrock bedankte sich dann bei allen Gästen, die auch dieses Jahr wieder zum FDP-Neujahrsempfang gekommen waren. Sein besonderer Dank galt Heinz Huthmann und sein Team vom Hofgut Dippelshof. Chefkoch Jens Huthmann hatte kleine Köstlichkeiten vorbereitet. Bernd Schönrock bat die Anwesenden, diese bei zwanglosen Gesprächen zu probieren.
Einen Pressebericht findet man → hier.
Wir wünschen Ihnen alles Gute im Neuen Jahr 2009.
Ihre FDP Mühltal
Neujahrsempfang 2008
Der FDP-Ortsverband Mühltal veranstaltete zusammen mit
dem FDP-Ortsverband Ober-Ramstadt am Sonntag, den 20.01.2008 um 1100 Uhr
wieder den traditionellen Neujahrsempfang,
im voll besetzten Blauen Salon des Hofgutes Dippelshof, Am Dippelshof 1, D-64367 Mühltal-Traisa.
Alle interessierten Bürger waren herzlich eingeladen.
Unser Gastreferent war diesmal der Oberbürgermeister von Wetzlar, Wolfram Dette (FDP). Er ist derzeit der einzige Oberbürgermeister in Hessen, der von der FDP gestellt wird. In seiner frei vorgetragenen Ansprache erläuterte Wolfram Dette wichtige Grundpfeiler der FDP-Politik, bei der die persönliche Freiheit im Mittelpunkt steht. Statt der Verstaatlichung der Menschen erstrebt die FDP die Vermenschlichung des Staates. Da andere Parteien in zunehmendem Maße den starken Staat in den Vordergrund stellten, sieht Wolfram Dette jedoch die Freiheitsrechte zunehmend in Gafahr.
Es werde immer mehr nach dem Eingreifen des Staates gerufen, z. B. bei der Gefahrenabwehr, der sozialen Absicherung oder dem Umweltschutz. Die individuelle Freiheit gerät so immer mehr in den Hintergrund. Dazu trügen auch viele - seiner Meinung nach - unnötige Gesetze und Vorschriften bei, wie etwa das Nichtraucherschutzgesetz oder die Forderung nach einem Mindestlohn. Das eine führe zu einem Kneipensterben, das andere gefährde die Wettbewerbsfähigkeit.
In einem Grußwort sieht der FDP-Landtagskandidat des Wahlkreises 50, Leif Blum, eine weitere Gefahr für die Freiheit. Wegen eines möglichen Einzugs der Linken in den Hessischen Landtag könnte liberale Politik nach der Landtagswahl vielleicht nicht mehr mehrheitsfähig sein. Er kritisierte indirekt auch die Grünen. Ein wirtschaftliches Wachstum sei ohne den Ausbau des Frankfurter Flughafens unmöglich. Den Energiebedarf ausschließlich über Windkraft decken zu wollen, sei ebenso unmöglich.
Die neue Mühltaler Bürgermeisterin, Dr. Astrid Luise Mannes (CDU), ging in ihrem Grußwort kurz auf die kommunalen Herausforderungen ein. Sie nannte die künftige Nutzung des Hauses Waldeck sowie den Bau von Radwegen an der B 426 und der B 449. Sie wünscht sich von den Kommunalpolitikern, dass sie bei Entscheidungen eher das Wohl der Gemeinschaft als das der Partei in den Vordergrund stellen sollten.
Wir feierten auch das Jubiläum: „60 Jahre FDP-Mühltal“. Der Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Mühltal Bernd Schönrock, gab einen ausführlichen Rückblick auf die Entwicklung des FDP-Ortsverbandes Mühltal in dieser Zeit. Dazu machte er u. a. folgende, sehr interessante Ausführungen:
Am 4. April 1946 wurden die ersten Bürgermeister vom Landrat Wink feierlich im Schützenhof von Ober-Ramstadt vereidigt. Die Bürgermeister und auch der Landrat wurden damals durch die Amerikaner ernannt - nicht gewählt. Erst am 25. April 1948 wurde die erste Kommunalwahl abgehalten. Auch wurde 1948 vielen Bürgern das Wahlrecht versagt, damals wurden in Nieder-Ramstadt von 2640 Wahlberechtigten 620 ausgeschlossen. Warum sie ausgeschlossen wurden, wurde nicht festgehalten.
Die Liberal Demokratische Partei (LDP) zog nur in 4 Gemeinden ins Parlament ein. Sie bekamen in Messel 5, in Jugendheim 5, in Traisa 3 Sitze und in Alsbach einen Sitz. Bei dieser hessischen Gemeinde- und Kreistagswahl vom 25.April gewann die LDP, die später mit der FDP fusionierte, mit 285 von 1084 Stimmen drei Mandate in der Traisarer Gemeindevertretung (GVE). Dies entsprach einem Wahlergebnis von 26,3%. Auch die CDU erhielt seinerzeit nur 3 Sitze in der GVE, während die SPD genauso viele Mandate gewann, wie LDP und CDU zusammen, nämlich 6 Mandate. Die drei liberalen Mandate wurden vom Fraktionsvorsitzenden Dietrich Ganß sowie den Vertretern Ferdinand Kluge und Werner Krüger wahrgenommen.
In Nieder-Ramstadt und Nieder-Beerbach traten die Liberalen damals nicht an, in Frankenhausen und Waschenbach stand nur eine gemeinsame Liste zur Wahl. So feiern wir heute, wenn wir nur die Gemeindeebene betrachten, im Grunde den 60. Geburtstag der Traisarer Liberalen, der stellvertretend für ganz Mühltal begannen wird.
Erst bei der folgenden Wahl am 4. Mai 1952 traten die Nieder-Ramstädter Liberalen als FDP an und gewannen 839 von 2771 Stimmen, das entspricht 30,3%, bzw. 5 Sitze im Gemeinderat. Der Justiz-Inspektor Fritz Michel, Landwirt Heinrich Müller, Zimmermeister August Kehr, Dreschmaschinenbesitzer Johannes Luckhaupt und der Juwelier Walter Partheil zogen in den Gemeinderat ein, den wir heute als Gemeindevertretung bezeichnen. Der damalige FDP-Fraktionsvorsitzende wurde sogar zum Parlamentsvorsteher gewählt, die Mitglieder Heinrich Müller und Kurt Waffenschmidt wurden in den Gemeindevorstand (GVO) entsandt.
Bei der gleichzeitig stattfindenden Kreistagswahl am 25. April 1948 gewann die LDP im damaligen Landkreis Darmstadt 16,2% oder absolut 6429 Stimmen. Dies entsprach nur einem knappen Prozent mehr als der damalige Anteil der Kommunisten oder 7% weniger als die CDU bekam. Das war weit hinter der SPD, die damals mit 45% die Wahl gewann. Als einer der 5 LDP-Abgeordneten zog der Bankdirektor Ferdinand Kluge aus Traisa für die Liberalen in den Kreistag ein.
Bei der Bundestagswahl von 1949 feierten die Traisarer Liberalen ihr bisher bestes Ergebnis. Mit 456 Stimmen errangen sie 38,1% der abgegebenen gültigen Stimmen und lagen damit vor der SPD mit 37,4% und der CDU mit 11,8% der Stimmen. Einen ähnlichen Erfolg konnte die FDP nur bei den hessischen Landtagswahlen von 1950 verbuchen. Hier erzielten die Liberalen 40,6% der Stimmen, mussten sich aber der SPD mit 50,0% geschlagen geben. Die CDU gewann damals nur 7,8% der Stimmen in Traisa. In der Gründungsphase der Bundesrepublik war die FDP also stärkste Partei in Traisa, wie eine kommunalpolitische Doktorarbeit aus dem Jahr 1977 feststellt. Leider stehen für die anderen Mühltaler Ortsteile keine gesammelten Daten zur Verfügung.
Die FDP hat nicht so viele Mitglieder wie die 2 großen Parteien, dafür aber ein großes Sympathisantenumfeld. Statt der Verstaatlichung der Menschen erstreben wir als Freie Demokraten die Vermenschlichung des Staates (Zitat des ersten Landesvorsitzenden Georg Ludwig Ferch). Damit kann sich unsere Partei auch heute noch identifizieren!
Nach der Gebietsreform 1976 wurde Mühltal gegründet. Die FDP war eine der ersten, die einen gemeinsamen Ortsverband für ganz Mühltal gründete.
1977: Die SPD erreichte 17 und die FDP 2 Sitze und schlossen ein Bündnis.
1978: Siegfried Wembacher wurde damals erster hauptamtlicher Beigeordneter.
Alle Ergebnisse jetzt hier noch aufzuzählen, wäre zuviel des Guten. Nach der Gebietsreform hatten wir das beste Ergebnis in Mühltal im Jahr 2006. Wir haben 9 gewählte Mandate bekommen: einen Sitz im GVO, 4 Sitze in der GVE und 3 Ortsbeiräte. In Nieder-Beerbach stellen wir sogar den Ortsvorsteher: Willi Georg Muth.
Betrachtet man den größten Ortsverband der heutigen Gemeinde Nieder-Ramstadt und führt ab 1977 das Verzeichnis für ganz Mühltal fort, so hatten die Liberalen seit ihrer Wiedergründung nach dem Krieg insgesamt 8 Vorsitzende in der Reihenfolge: Fritz Michel, Georg Reinhardt, Dr. Ernst Brinkmann, Siegfried Wembacher, Rolf Werle, Karl-Dieter Schuchmann und seit 1988 Bernd Schönrock.
Die FDP Mühltal wäre heute nicht so gut aufgestellt, wenn wir nicht so engagierte Mitglieder hätten. Seit mehr als 20 Jahren machten Frau Esther Weber, Dieter Kirchhoff, Willi Georg Muth und auch unsere jüngeren Mitglieder im Sinne der FDP Politik in Mühltal. Gerade bei unseren jüngeren Mitgliedern möchte ich mich für Ihren Einsatz bedanken. Wir alle wissen, was heute von den Berufstätigen abverlangt wird. Durch die neuen Medien können wir uns schnell untereinander in Verbindung setzen. Es ist immer eine Freude, dass sich alle mit ihren Stellungnahmen an der Meinungsbildung beteiligen und ihre Ideen ergänzen.
Alle Wahlkämpfe wurden gemeinsam gestaltet, sowohl das Wahlprogramm wie die Plakate oder Flyer. Da macht es richtig Spaß, mit allen unseren Mitgliedern zusammen zu arbeiten. Wir wünschen uns, dass noch mehr engagierte Frauen und Männer bei uns mitarbeiten. Denn wir wollen bei der nächsten Kommunalwahl 1 bis 2 Mandate mehr erringen, damit unsere Meinung noch mehr Gewicht im Parlament und in der Presse bekommt.
Soweit die Ausführungen des Vorsitzenden des FDP-Ortsverbandes Mühltal: Bernd Schönrock.
Im Darmstädter Echo findet man hierzu die Artikel: „Ziel der FDP Mühltal: mehr Sitze im Parlament“ und „Plädoyer für die Freiheit“.
Wir wünschen Ihnen alles Gute im Neuen Jahr 2008.
Ihre FDP Mühltal
Neujahrsempfang 2007
Der FDP-Ortsverband Mühltal veranstaltete zusammen mit
dem FDP-Kreisverband Darmstadt-Dieburg am Sonntag, den 21.01.2007 um 1100 Uhr
wieder den traditionellen Neujahrsempfang,
im Blauen Salon des Hofgutes Dippelshof, Am Dippelshof 1, D-64367 Mühltal-Traisa.
Als Gastreferent hatten wir diesmal einen Vertreter der Wirtschaft: Herrn Dr. Michael Römer. Er ist Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) und geschäftsführender Vorstand bei der Firma E. Merck KGaA.
Alle interessierten Bürger waren herzlich eingeladen.
Wir wünschen Ihnen alles Gute im Neuen Jahr 2007.
Ihre FDP Mühltal
Neujahrsempfang 2006
Der FDP-Ortsverband Mühltal veranstaltete zusammen mit
dem FDP-Kreisverband Darmstadt-Dieburg am Sonntag, den 22.01.2006 um 1100 Uhr
den traditionellen Neujahrsempfang,
im Blauen Salon des Hofgutes Dippelshof, Am Dippelshof 1, D-64367 Mühltal-Traisa.
Diesmal war Frau Birgit Homburger MdB,
stv. Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion aus dem Wahlkreis Konstanz (siehe Bild links) bei uns zu Gast.
Nach der Begrüßung der Gäste und seiner Rede ehrte der FDP-Kreisvorsitzende, Rüdiger Slabon, zusammen mit dem FDP-Ortsvorsitzenden von Mühltal, Bernd Schönrock, aufgrund ihrer 25-jährigen FDP-Mitgliedschaft: Frau Esther Weber aus Mühltal, Jürgen Eicke aus Seeheim-Jugenheim und Wolfgang Hönche aus Dieburg.
Anschließend sprach Frau Birgit Homburger im randvollen „Blauen Saal“ zu den über 100 anwesenden Gästen. Sie kritisierte u.a. die kleinen Schritte der „großen“ Koalition. So seien die überfälligen Reformen im Gesundheitswesen mit wirksamen Maßnahmen - gegen immer weiter steigende Beiträge zu Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherungen bei gleichzeitig schlechteren Versicherungsleistungen - immer noch nicht angepackt. Die geplante Erhöhung der Mehrwertsteuer sei kontraproduktiv, denn sie führe zu höheren Belastungen der Bürger und der Wirtschaft. Vielleicht kann man dies noch im Bundesrat verhindern. Die drei Landtagswahlen im März bewertete Frau Homburger deshalb als „Volksabstimmung gegen die Erhöhung der Mehrwertsteuer“.
Frau Homburger forderte einen drastischen Abbau unsinniger Bürokratie. Sie nannte mehrere Beispiele für unsinnige Bürokratie. So würden von mittelständischen Unternehmen schon kurz vor Monatsende vorzeitige geschätze Lohnabrechnungen zur Berechnung der Sozialabgaben verlangt, die später noch einmal anhand der tatsächlichen Zahlen für den ganzen Monat korrigiert werden müßten. So wird der bürokratische Aufwand unsinniger Weise einfach verdoppelt. Die EU-Verpackungsverordnung beschreibt z.B., wann ein Blumentopf eine „Verpackung“ ist und wann nicht. Solch kuriosen Unsinn solle man ersatzlos streichen.
Frau Homburger forderte auch noch einmal das sogenannten Konnexitätsprinzip ein. Dieses besagt, daß derjenige eine Leistung bezahlen muß, der sie bestellt hat. Nur so können finanziell unverantwortliche Versprechungen vermieden werden. Dies muß auch gelten, wenn z.B. die Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen kostenlose Kindergärten fordere. Dann muß auch der Bund die Kosten dafür übernehmen. Man kann nicht einfach etwas fordern und die damit verbundenen Kosten auf andere, z.B. die Kommunen, abwälzen. Die Gemeinden könnten dies nicht finanzieren.
Damit die Kommunen eine sichere Finanzgrundlage für ihre Aufgaben hätten, forderte Frau Homburger eine Gemeindefinanzreform mit Abschaffung der Gewerbesteuer ein. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer seien schwer planbar, weil sie starken Schwankungen unterliegen. Statt dessen soll der Schlüssel für den kommunalen Anteil an der Einkommensteuer erhöht werden. Die Gemeinden sollen weiter Interesse an der Ansiedlung von Gewerbe haben. Dazu soll der Anteil an der Einkommensteuer weiter erhöht werden, wenn die Kommune mehr Gewerbe ansiedelt.
Einen Pressebericht mit dem Titel: „Kreis-FDP scheut Koalitionsaussage“ über den FDP-Neujahrsempfang 2006 mit der stv.Vorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion Frau Birgit Homburger findet man hier.
FDP Mühltal
Wir wünschen Ihnen alles Gute im Neuen Jahr 2006.
Neujahrsempfang 2005
Der FDP-Ortsverband Mühltal veranstaltete
zusammen mit
dem FDP-Kreisverband Darmstadt-Dieburg am Sonntag, den 16.01.2005 um 1100 Uhr
den traditionellen Neujahrsempfang,
im Blauen Salon des Hofgutes Dippelshof, Am Dippelshof 1, D-64367 Mühltal-Traisa.
Diesmal war der Bundesvorsitzende des liberalen Mittelstandes
und sozialpolitische Sprecher
der FDP-Bundestagsfraktion,
Dr. Heinrich L. Kolb, MdB,
aus Babenhausen (siehe Bild links) bei uns zu Gast.
Zu Beginn des diesjährigen Neujahrsempfangs konnte der
Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Mühltal,
Bernd Schönrock, über 100 anwesende Gäste begrüßen.
Namentlich nannte er besonders:
In einem kurzen Rückblick auf das Jahr 2004 erwähnte Bernd Schönrock den Terror, Gewalt, Vertreibung und Naturkatastrophen, die insgesamt ca. 70.000 Tote forderten. Not gibt es in vielen Gebieten dieser Welt. Für Spenden forderte Bernd Schönrock mehr Transparenz. Nur das Wissen um Erfolge gibt den Spendern das Vertrauen in die Hilfsorganisationen.
Bernd Schönrock bedankte sich bei den Service-Teams um Heinz Huthmann, Chef des Dippelshofes, und der FDP: Andrea Möbius, Sonja Launhardt und Jochen Raßler, für die Vorbereitung, Organisation und Durchführung des Neujahrsempfangs.
In seiner etwa 30-minütigen, offenen und direkten Rede erläuterte der Bundesvorsitzende des liberalen Mittelstandes und sozialpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Heinrich L. Kolb, den über 100 anwesenden Gästen die prekäre Situation der deutschen Sozialkassen sowie die deshalb notwendige liberale Sozialpolitik mit mehr Eigenverantwortung und Wettbewerb. Nicht nur die Renten- und Krankenversicherung stehe kurz vor dem Kollaps, auch die Pflegeversicherung sei kurz vor dem Aus. In den Pflegeversicherungen sei beispielsweise „nur noch 11/2 Monate Reserve“ vorhanden und werde wahrscheinlich Ende 2006 aufgebraucht sein.
Dr. Kolb begann seine Ansprache mit einem Zitat von Kurt Tucholsky: „Wenn wir nichts ändern, wird nichts so bleiben, wie es ist“. Nicht nur die schlechte wirtschaftliche Lage
Deutschlands gäbe Grund zur Sorge, sondern insbesondere auch die demographische Entwicklung der Bevölkerung, d.h.: die Veränderung der Bevölkerungsstruktur, sei
beunruhigend und trage langfristig zum Scheitern der Sozialsysteme bei. Die Zahl der aktiven Beitragszahler sinkt, während gleichzeitig die Zahl der Empfänger sozialer
Leistungen steigt.
Die soziale Sicherung ist deshalb auf Dauer nicht mehr finanzierbar, wenn wir bei dem Umlagesystem der derzeitigen gesetzlichen Versicherung bleiben. Der demographische Wandel mache eine umlagengedeckte Finanzierung untragbar. Abhilfe können deshalb nur private und im Wettbewerb stehende kapitalgedeckte Versicherungssysteme bringen. Nur durch ein Umstrukturieren zu kapitalgedeckten Versicherungen hin können die Sozialsysteme wieder zukunftssicher gemacht werden.
Versicherungspflicht statt Pflichtversicherung müsse bei den Krankenkasen mittelfristig umgesetzt werden. Durch einen freien Markt bei der Auswahl der Krankenversicherung würden nicht nur die Beiträge sinken, auch die Qualität der gesundheitlichen Grundversorgung würde dadurch deutlich steigen. Bei freier Wahl der Versicherung und Mitnahme des angesparten Kapitals hin zu einer neuen Versicherung, so der Vorschlag der FDP, sei dem Bürger zudem mehr Freiraum gegeben, die für ihn sinnvollste Versicherung auszuwählen.
Der Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Darmstadt-Dieburg, Martin Diehl, aus Ober-Ramstadt bedankte sich zum Abschluß bei Dr. Kolb für seine Ausführungen. Er faßte nochmal mit seinen Worten die sich aus der demographischen Entwicklung in Deutschland ergebenden Folgen zusammen.
Nach den mit viel Applaus bedachten Reden hatten viele Gästen die Möglichkeit, die persönliche Diskussion mit dem FDP Bundestagsabgeordneten zu suchen, in denen einige Punkte sicherlich noch detaillierter herausgehoben werden konnten.
Einen kurzen Pressebericht mit dem Titel: „Kolb zum Thema soziale Sicherung“ über den diesjährigen FDP-Neujahrsempfang mit dem Bundesvorsitzende des liberalen Mittelstandes und sozialpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Heinrich L. Kolb findet man hier
.
FDP Mühltal
Wir wünschen Ihnen alles Gute im Neuen Jahr 2005.
Neujahrsempfang 2004
Dr. Wolfgang Gerhardt: „Liberalismus ist ein Lebensgefühl, das
Freiheit und Verantwortung vereint. Es geht mir um eine neue Qualität in der Beziehung zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und
dem Staat. Ich setze mich ein für eine neue Kultur der Verantwortung des Einzelnen in unserer Gesellschaft. Mein Engagement zielt darauf, den
Bürgerinnen und Bürgern den größtmöglichen Gestaltungsspielraum zu ermöglichen. Denn ich traue den Menschen
zu, für sich selbst entscheiden zu können. Die FDP möchte mit ihrer konsequenten Reformpolitik Deutschland einen neuen Schub geben.
Ich würde mich freuen, wenn Sie uns hierbei helfen würden. Zu einem Dialog mit mir lade ich Sie herzlich ein.“
Dr. Wolfgang Gerhardt sprach über Wettbewerb, beispielsweise unter
Hochschulen aber auch in der Gesundheitspolitik. Universitäten sollten sich ihre Studenten selbst aussuchen können und umgekehrt. Das wird
die Qualität auf beiden Seiten fördern. In der Gesundheitspolitik muß es eine Versicherungspflicht geben, aber das Versicherungsunter
nehmen muß frei wählbar sein. Nur so werden die Beiträge sinken.
„Mit einer Elite-Universität ist es nicht getan, um bei Pisa besser abzuschneiden. Bildung setzt die Bereitschaft voraus, sich zum Lernen
anzustrengen. Um diese Lern- und Anstrengungs-Bereitschaft zu erreichen, muß man schon im Elternhaus bei der Erziehung der Kinder
beginnen“, sagte Wolfgang Gerhardt u.a. beim diesjährigen FDP-Neujahrsempfang in Mühltal.
Einen Pressebericht mit dem Titel: „Klare Worte
im Blauen Salon“ über den FDP-Neujahrsempfang 2004 mit dem Vorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion Dr. Wolfgang Gerhardt
findet man hier.
Als Fachmann für die Regionalentwicklung referierte Herr Dieke über die „Entwicklungschancen für Südhessen“.
Daneben legte der Kreisvorsitzende und Direktkandidat im Wahlkreis 51, Martin Diehl, die Ziele der Liberalen im Kreis für die anstehende Landtagswahl dar.
Umrahmt von stimmungsvoller Musik, Ehrungen verdienter Persönlichkeiten und anregenden Gesprächen kam auch der gesellige Teil des Empfangs im Blauen Salon auf dem Dippelshof nicht zu kurz. In der sehr gut besuchten Veranstaltung waren neben dem Vorsitzenden der FDP-Fraktion im Kreistag Darmstadt-Dieburg, Klaus Jürgen Hoffie, allen Mitgliedern derKreistagsfraktion sowie den ehrenamtlichen Kreisbeigeordneten auch die liberalen Abgeordneten im Landtag, Roland von Hunnius, und im Bundestag, Dr. Heinrich L. Kolb anwesend.
Wir über Ihr zahlreiches Erscheinen sehr erfreut.
Neujahrsempfang 2002
Das nebenstehende Bild zeigt (v.r.): Alfred Jakoubek (Landrat des Kreises
Darmstadt-Dieburg) und Bernd Schönrock (Vorsitzender der FDP-Mühltal).
Zu Beginn der Veranstaltung ehrte Heinrich Kolb verdiente FDP-Mitglieder:
Schwerpunkt war zunächst die Kommunalpolitik, die Entwicklung des
Landkreises Darmstadt-Dieburg. Als erster Redner konnte der FDP-Kreisvorsitzende
und Bundestagsabgeordnete Dr. Heinrich Kolb einen Gast, den sozialdemokratischen
Landrat Alfred Jakoubek, willkommen heißen. Jakoubek wies auf die gute,
sachorientierte und damit effiziente Zusammenarbeit der Koalition von SPD, FDP
und Freien Wählern hin, die seit einem dreiviertel Jahr Verantwortung
für die Geschicke des Landkreises trägt. Aus seinen Worten,
ergänzt durch die Ausführungen des Fraktionsvorsitzenden der Liberalen
im Kreistag und ehemaligem Hessischen Wirtschaftsminister, Klaus-Jürgen
Hoffie, wurde deutlich, dass die neue Dynamik der Entwicklung, die
Maßnahmen, mit denen der Landkreis und die Region Starkenburg fit gemacht
werden für die Herausforderungen der Zukunft, ganz wesentlich durch das
Engagement der FDP und liberale Ideen getragen werden. Die politische Erneuerung
wird sichtbar in den Plänen und Aktivitäten des ersten ehrenamtlichen
Kreisbeigeordneten, des Liberalen Rolf Meyer, zur Wirtschaftsentwicklung der
Region Starkenburg, in der umfassenden Neuorientierung in der Schulpolitik im
Landkreis, in der die in der Vergangenheit oft geschmähte gymnasiale
Ausbildung durch Strukturmaßnahmen und Investitionen angemessen
gefördert wird. Besonderer Glanzpunkt dieser Planung ist die von
Klaus-Jürgen Hoffie intensiv betriebene Gründung einer internationalen
Schule, die in 12 Jahren zum Abitur und Studienberechtigung an allen Hochschulen
weltweit führen soll. Eine solche Schule kann sowohl als
Top-Bildungsangebot für die Kinder der Region als auch als ein wichtiger
Erfolgsfaktor für die Ansiedlung internationaler Unternehmen in unserem
Raum gelten.
Das nebenstehende Bild zeigt den Gastredner: Jörg-Uwe Hahn (Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion).
Wichtige Zukunftsaufgaben sehen die Liberalen beim Thema Mobilität. Deren
Verbesserung ist für die angestrebte Wirtschaftsentwicklung und die
Bekämpfung der Arbeitslosigkeit unabdingbar und zwar bei allen
Verkehrsträgern: Straße, Schiene und Luftfahrt, wobei
ökologische Belange integriert werden müssen. Zentrales Problem
unserer Region ist der Ausbau des Rhein-Main Flughafens, Voraussetzung für
das notwendige Wirtschaftswachstum. Dabei ist die Position der FDP ganz klar:
sie fordert, dass das Ergebnis der Mediation uneingeschränkt und als Ganzes
realisiert werden muß. Ausbau und Nachtflugverbot bilden dabei eine
untrennbare Einheit. Nur so kann man die Interessen von Anwohnern und Wirtschaft
in einem vernünftigen Kompromiss zusammenführen. Die Liberalen sehen
sich dabei ganz auf der Linie des Vorsitzenden des regionalen Dialogforums zum
Flughafenausbau, Professor Wörner, Präsident der TU-Darmstadt.
Musikalisch begleitet wurde der Neujahrsempfang von Hiltrud Grunewald (Gesang)
und Stefan Braun (Klavier) aus Dieburg.
Der FDP-Ortsverband Mühltal veranstaltete auch im Jahr 2004
zusammen mit dem FDP-Kreisverband Darmstadt-Dieburg am 18.01.2004 um
1100 Uhr den traditionellen Neujahrsempfang im Hofgut Dippelshof - Blauer
Salon -, Am Dippelshof 1, D-64367 Mühltal-Traisa. Diesmal war der
Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion Dr. Wolfgang Gerhardt (siehe
nebenstehendes Foto) bei uns zu Gast.
Neujahrsempfang 2003
Der FDP-Ortsverband Mühltal veranstaltete zusammen mit dem FDP-Kreisverband
Darmstadt-Dieburg im Jahr 2003 den traditionellen Neujahrsempfang im Hofgut
Dippelshof - Blauer Salon -, Am Dippelshof 1, in D-64367
Mühltal-Traisa, am 19.01.2003 um 11 Uhr. Regierungspräsident
Gerold Dieke war bei uns zu Gast.
Bernd Schönrock, Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes Mühltal
Martin Diehl, Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Darmstadt-Dieburg
Der FDP-Ortsverband Mühltal veranstaltete zusammen mit dem FDP-Kreisverband
Darmstadt-Dieburg und dem FDP-Ortsverband Ober-Ramstadt am 27.01.2002 um
11 Uhr den traditionellen Neujahrsempfang im Hofgut Dippelshof - Blauer
Salon -, Am Dippelshof 1, in D-64367 Mühltal-Traisa. Jörg-Uwe
Hahn, der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, war bei uns zu
Gast. Nach der Begrüßung durch Bernd Schönrock, dem Vorsitzenden
der FDP-Mühltal, sprachen der FDP-Kreisvorsitzende und
Bundestagsabgeordnete, Dr. Heinrich Kolb, Landrat Alfred Jakoubek und der
Vorsitzende der FDP-Fraktion im Kreistag, Klaus-Jürgen Hoffie.
FDP im Aufwind
Rund 100 Gäste kamen zum Neujahrsempfang der Liberalen in den
Dippenshof. Arbeit und Ergebnisse der FDP im abgelaufenen Jahr bewerteten nicht
nur die führenden Repräsentanten der Liberalen als
außerordentlich erfolgreich und richtungsweisend zur Lösung der
Probleme, die unsere Gesellschaft zunehmend belasten.
Aus Wiesbaden war der FDP-Fraktionsvorsitzende im Hessischen Landtag,
Jörg-Uwe Hahn angereist. Zunächst auf die Landespolitik eingehend
konnte er feststellen, dass nach drei Jahren guter und effektiver Zusammenarbeit
von CDU und FDP es gelungen ist, Hessen aus rot-grüner Lethargie
herauszuführen und wieder nach vorne zu bringen. Nach Schaffung notwendiger
Rahmenbedingungen und Abbau industriefeindlicher Tendenzen liegt Hessen heute an
der Spitze der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschalnd. Auch in der
Bildungspolitik wurden neue Akzente gesetzt: neue Lehrer wurden in großer
Zahl eingestellt, so dass der leidige Unterrichtsausfall fast ganz beseitigt
werden konnte. Wege zur Ausweitung der Betreuung von Schülerinnen und
Schülern über die Unterrichtszeit hinaus bis hin zur Ganztagsschule
wurden beschritten. Die Stärkung der Autonomie der Hochschulen ist
zentrales Anliegen der FDP-Wissenschaftsministerin Ruth Wagner.
In einem Wahljahr kann die Bundespolitik natürlich nicht ausgespart werden,
zumal die rot-grüne Misere in Berlin immer augenfälliger wird, denken
wir nur an den desolaten Zustand unserer Wirtschaft, Die Strukturprobleme am
Arbeitsmarkt und die leeren Kassen der Sozialversicherungen. Hinzu kommen
neuerdings Skandale wie Schily und die V-Leute, sowie Scharping und der
Militär-Airbus, der nur unter Mißachtung der Rechte des Parlaments
finanzierbar erscheint. Schließlich schwebt über Eichel das
Damoklesschwert einer potentiellen Rüge durch die EU-Kommission wegen des
Zustandes der deutschen Staatsfinanzen. Der Schlüssel zur Überwindung
dieser Krise liegt in den Prinzipien liberaler Politik, darauf wies Heinrich
Kolb in seinem Schlußwort hin, in dem er seine Parteifreunde aufforderte,
mit ganzer Kraft mitzuhelfen, den für unser Land dringend notwendigen
Regierungswechsel bei den Wahlen im kommenden September herbeizuführen.